Institut

Verstehen ist die Voraussetzung für ein aktives, kommunikatives Leben und die Teilhabe am gesellschaftlichen Alltag.

Mit der KOJ | Gehörtherapie lernen Sie wieder Verstehen. Wir kombinieren für Sie in einem einzigartigen Training alle Elemente, die für Ihr gutes HörVerstehen erforderlich sind.

Für wen ist die Gehörtherapie geeignet?

Die KOJ | Gehörtherapie ist für alle Personen geeignet, die besser «verstehen» wollen.

Gleich ob Sie bei wichtigen Besprechungen wieder besser verstehen wollen, sich sicher bei Lautsprecherdurchsagen sein möchten, vielleicht ein geflüstertes Geheimnis Ihres Enkels ohne Nachfragen verstehen oder Ihrer Lieblingsfernsehsendung ohne Anstrengung folgen möchten. Mit der KOJ | Gehörtherapie erlangen Sie Ihr «HörVerstehen» zurück.

Diese einzigartige Gehörtherapie wurde mit dem Ziel entwickelt, möglichst allen hörbeinträchtigten Menschen zu helfen. Erste Versuche zeigen, dass das Training auch bei Tinnitus oder Hyperakusis (Überempfindlichkeit) helfen kann.

Testen Sie sich selbst

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Ihre Gesprächspartner «nuscheln»?
Fällt es Ihnen schwer die Durchsagen am Flughafen oder am Bahnhof zu verstehen?
Bitten Sie manchmal Ihre Gesprächspartner das Gesagte zu wiederholen?
Haben Sie das Gefühl, dass die Nebengeräusche das Gesagte verdecken?
Haben Sie Schwierigkeiten, mehrere Personen in einem Gespräch zu verstehen?
Sind Ihre Gesprächspartner gelegentlich irritiert, weil Sie öfters nachfragen müssen, oder weil Sie unpassende Antworten geben?
Empfinden Sie das Führen von Unterhaltungen als anstrengend oder ermüdend?
Haben Sie besonders grosse Mühe, Stimmen von Kindern oder Frauen zu verstehen?
Fällt es Ihnen schwer, in der Kirche oder bei Vorträgen sicher zu verstehen?
Empfinden Sie es als schwierig, in einem vollen Restaurant oder in einer belebten Besprechung alle Gesprächspartner zu verstehen?
Haben Sie Tinnitus / Ohrgeräusche?

Auswertung: Haben Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit einem Ja beantwortet, raten wir Ihnen an Ihr Gehör bei uns untersuchen zu lassen. Vereinbaren Sie dazu einen kostenfreien Termin mit uns: Hier klicken, um einen Termin zu vereinbaren und Kontakt aufzunehmen.

Was ist Schwerhörigkeit?

Eine „Schwerhörigkeit“ beginnt mit einem Leistungsverlust des Hörens. Nicht immer hat ein schlechter werdendes «HörVerstehen» auch etwas mit Schwerhörigkeit zu tun, auch ist nicht jede Schwerhörigkeit dauerhaft oder vom Grad des Verlustes gleich…

Sicher ist aber, dass jeder Hörverlust so einzigartig ist wie ein Fingerabdruck.

Genau aus diesem Grund bieten wir Ihnen die kostenfreie und unverbindliche Möglichkeit an, bei einer individuellen Gehöranalyse Ihr Gehör messen zu lassen. Wurden alle Messungen durchgeführt, werden die Ergebnisse mit Ihnen gemeinsam besprochen - ebenso auch die Möglichkeiten, die Ihnen danach offen stehen.

Wichtig ist: Im Anschluss entscheiden Sie, was für Sie der richtige Weg ist.

Das Wunderwerk Gehör

Kurz gesagt: Als Gehör bezeichnet man die Gesamtheit aus Ohr und dem Teil des Gehirns, das das Gehörte in sinnvolle Informationen übersetzt. Das Ohr selbst wird in drei Bereiche unterteilt:

  • das sichtbare Aussenohr
  • das Mittelohr - bestehend aus dem Trommelfell und der Gehörknöchelchenkette
  • und das Innenohr.

Gehör
© Auditory Science Lab from The Hospital for Sick Children

Die Hauptaufgabe des Ohres ist die Verstärkung der Schalleindrücke - doch in den meisten Fällen lässt genau diese natürliche "HörVerstärkung" nach. Im Laufe unseres Lebens können Krankheiten, ototoxische Medikamente und auch Überbeanspruchung durch zu starke Schalleindrücke die Haarsinneszellen dauerhaft schädigen und so die HörLeistung mindern.

Haarsinneszellen
gesundeHaarsinneszellen © Auditory Science Lab from The Hospital for Sick Children
Haarsinneszellen
geschädigte Haarsinneszellen © Auditory Science Lab from The Hospital for Sick Children

Wie aus Hören Verstehen wird

Ist der Schall durch die einzelnen Abschnitte des Ohres gewandert, muss dieser interpretiert werden (Informations-Video). Dies erfolgt, indem der Schallreiz zuerst in ein Nervensignal umgewandelt wird und anschliessend unfassbar schnell (über 450 km/h) über das Nervenzellen-Netzwerk ins Gehirn geleitet wird. Unter anderem wandert das Nervensignal in das Gedächtnis und wird dort mit allen gespeicherten Informationen verglichen, die ein Leben lang gelernt und dort „abgelegt“ wurden.

Gehör

Das Verstehen von Sprache ist ein Prozess, der bis heute noch nicht gänzlich entschlüsselt wurde. Sicher ist aber: Es ist bereits der minimalste Unterschied in der Betonung eines Wortes, der aus Spass Sarkasmus werden lässt. Doch genau diese sensible Unterscheidung von Stimmlagen, Sätzen oder auch nur Wörtern wird selbst durch einen beginnenden Hörverlust gefährdet.

Verliert das Ohr an Leistungsfähigkeit, muss das Gehirn weniger verarbeiten und passt sich dadurch an und „verlernt“. Wie bei jeder Funktion des Körpers gilt auch hier das bekannte Prinzip „use it, or lose it“ - übersetzt: was nicht benutzt wird, geht verloren.

Für die Betroffenen bedeutet das:

  • zuerst wird das Gehörte als undeutlicher wahrgenommen - das Verstehen ist noch möglich, aber kostet deutlich mehr Kraft als früher
  • auf die Dauer aber verlernt das Gehirn das richtige Verstehen - die akustische Welt um einen herum „verblasst“ immer mehr, bis man bestimmte Worte oder Geräusche nicht mehr unterscheiden oder gar wahrnehmen kann. Betroffene haben beispielsweise in einem Restaurant das Gefühl, dass die Nebengeräusche die Sprache verdecken würde.

Fakt ist: Allem voran aber leidet der sogenannte «Hörfilter» des Gehirns.

Die Filterfunktion des Gehirns

Jede Sekunde, tags wie nachts, liefern unsere Ohren eine unzählbare Menge an akustischen Informationen und Eindrücken über das Nervenzellen-Netzwerk an unser Gehirn. Dieses lernt sehr früh, diese unzähligen Informationen zu bewerten und (die unwichtigen) bei Bedarf auszufiltern. Für diese wichtige Schutzfunktion bildet es eigens Synapsen, die fast zwei Drittel aller unwichtigen Informationen herausfiltern.

Bild einer Nervenzelle
Einzelne Nervenzelle
Bild eines Nervenzell-Netzwerks
Vernetzte Nervenzellen © Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie

Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass nur unter Konzentration das Ticken einer Uhr hörbar ist, während einem Gespräch selbst in einem belebten Strassencafé mühelos gefolgt werden kann. Das Gehirn filtert die unwichtigen Informationen effektiv heraus.

Überträgt das Ohr jedoch immer weniger Informationen, zum Beispiel aufgrund einer Hörminderung, passt sich das Gehirn an den verminderten Bedarf an – die hierfür gebildeten Synapsen werden stillgelegt und wieder abgebaut. Ein stetiger Abbauprozess, eine sogenannte «Degeneration» beginnt und der Filtermechanismus verkümmert. Das Gehirn verliert an Leistungsfähigkeit und verlernt Stück für Stück die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Die Folge für die Betroffenen ist problematisch: Der Alltag wird zwar nicht leiser - aber immer undeutlicher; vor allem die Sprache. Früher selbstverständliche Gesprächssituationen sind nun ermüdend, was oft zu einer Meidung solcher Situationen führt und sich schlimmstenfalls zur sozialen Isolation steigern kann.

Die gute Nachricht ist: Die Filterfunktion des Gehörs lässt sich durch gezieltes Training reaktivieren. Dafür verantwortlich ist die sogenannte «neuronale Plastizität», denn unser Gehirn lernt und verlernt ein Leben lang.

Wieso Gehörtherapie?

Unser Gehör besteht aus zwei zusammenarbeitenden Teilen: Dem Ohr und Gehirn.

Verantwortlich für das richtige Verstehen von Sprache sind die Leistungen des Gehirns – genau dort setzt die Gehörtherapie an. Durch gezieltes Training wird der abgebaute Filtermechanismus reaktiviert. Denn das Gehirn macht in dieser Situation genau das, was es machen soll - es lernt und ordnet Eindrücke und Verstandenes richtig zu. Für das erlangte Wissen werden wieder Synapsen gebildet und der Filtermechanismus wird wieder Stück für Stück aufgebaut.

Hörverlust

Ist der Grund des eingeschränkten Hörverstehens ein Hörverlust, muss sichergestellt werden, dass die akustischen Informationen möglichst fehlerfrei bis in die Verarbeitung des Gehirns gelangen können - dies realisieren wir mit extrem dezenten und ganz speziellen Trainingshörsystemen.

Was ist die Gehörtherapie?

KOJ GehörtherapieDie Gehörtherapie beginnt mit einem ersten Termin in unserem Institut.

Dieser Gehöranalyse-Termin ist für Sie kostenfrei und dient zum einen der Besprechung und Aufklärung, zum anderen der Ermittlung der HörKenndaten. Nach den ersten Messungen können wir gemeinsam Ihren individuellen Trainingsablauf und Ihre persönlichen Trainingsziele definieren.

Wichtig ist: Sie entscheiden im Anschluss an diesen Termin, ob Sie Ihr Gehör trainieren möchten.

Die Gehörtherapie gliedert sich in zwei Teilbereiche oder eher Phasen auf. Zuerst steht das innovative Gehörtraining im Vordergrund. Mit einem speziell für diesen Zweck entwickelten Lern-Computer können Sie flexibel und bequem von zuhause aus das Gehörtraining durchführen. Der Zeitaufwand ist gering, denn die maximalen Trainingserfolge erzielen Sie bereits mit täglichen Trainingseinheiten, die kürzer als eine Stunde andauern. Die gute Nachricht ist, dass die meisten unserer Patienten bereits nach wenigen Tagen die ersten positiven Veränderungen verspüren - nach bereits 10 Tagen lassen sich sogar die ersten deutlichen Verbesserungen ermitteln.

Der Lern-Computer, der sogenannte «KOJ | Gehörtrainer», passt sich Ihnen und Ihren Lernzielen an. So werden für Sie abwechslungsreiche und immer wieder spannende Übungen Tag für Tag neu zusammengestellt. Sukzessive wird dadurch ihr Gedächtnis, Ihr Hörfilter, Ihr Richtungshören und die Aufmerksamkeitslenkung trainiert - so wird Stück für Stück Ihr HörVerstehen aufgebaut.

Gemeinsam mit Ihrem persönlichen Hörberater entscheiden Sie, wann dieser Teil der Gehörtherapie erfolgreich abgeschlossen werden kann. Unserer Erfahrung nach lassen sich die besten Ergebnisse bereits in deutlich unter einem Monat erzielen.

In der anschliessenden «Gehör-Adaptionsphase» wird das wieder aufgebaute Gehör langfristig stabilisiert. Wir wissen, dass jeder Hörverlust so einzigartig wie ein Fingerabdruck ist, deswegen erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam Ihre persönliche und einzigartige HörLösung.

Unser Erfolgs-Versprechen:
Trotz intensiver Gehörforschung und fortschrittlichsten Methoden können auch wir nicht jeden Hörverlust erfolgreich behandeln. Sollten Sie während der Gehörtherapie keine Verbesserung erzielen können, dann können Sie die ausgeliehenen Hörsysteme jederzeit zurückgeben - kostenfrei und ohne einen Haken.

Erste Ergebnisse der internen Studie zur KOJ Gehörtherapie (ST01) 

Jan-Patric Schmid

Jan-Patric Schmid
Diplom-Ingenieur, Entwicklung

"Wir wollen mit unserer Forschungsarbeit den Betroffenen helfen und gehen dafür neue und einzigartige Wege. Deswegen gehen wir bei der Entwicklung und auch bei der Weiterentwicklung unseres Trainings gewissenhaft und akribisch vor: Wir werten die Trainings-Daten jeder Studiengruppe intensiv aus und sind bestrebt, unser Gehörtraining inhaltlich immer weiter zu verbessern und gleichzeitig die Anwenderfreundlichkeit zu erhöhen. 

Wenn Sie Fragen zu unserer Arbeit oder Interesse an unseren internen Studien haben, dann zögern Sie bitte nicht, sondern kontaktieren mich direkt. Ich werde Ihnen gerne alle Ihre Fragen verständlich beantworten."

Studie KOJ Gehörtherapie

Vereinbaren Sie einen ersten kostenfreien Termin zur Gehöranalyse und reservieren Sie sich Ihren Therapieplatz (- aber Achtung, die Anzahl ist leider stark begrenzt).

Unser Behandlungsspektrum

Als Kompetenzzentrum berät Sie das KOJ | Institut für Gehörtherapie transparent und unabhänig. Ob Schwerhörigkeit, Tinnitus, Überempfindlichkeit oder ein nachlassendes Hörverstehen - eine erste Gehöranalyse verschafft Ihnen Klarheit. Wir wissen: Hörprobleme sind so individuelle wie ein Fingerabdruck - unsere Hilfe auch.

 

KOJ AufbautrainingKOJ | AUFBAUTRAINING

Wenn sich das Hörverstehen oder die Konzentrationsfähigkeit in geselliger Runde verschlechtert, kann ein reines AUFBAUTRAINING das Hörverstehen markant verbessern. In diesem speziellen Trainingsprogramm werden gezielt die kognitiven Verarbeitungsprozesse des Hörverstehens trainiert und gefördert. Das KOJ | AUFBAUTRAINING ist für Betroffene konzipiert, die keinen konventionellen Hörverlust aufweisen, obwohl sich das Hörverstehen - gerade bei Nebengeräuschen - vermindert hat.

Indikation für das Aufbautraining: CPT-Hörverlust <15%

Patienten-Erfahrungsberichte zum Aufbautraining

 

KOJ GehörtherapieKOJ | GEHÖRTHERAPIE

Das Herzstück unserer empirischen Forschungsarbeit ist die KOJ | GEHÖRTHERAPIE. Hierbei wird in einem einzigartigen Konzept "Training für das Gehirn" mit "Technik für die Ohren" kombiniert. Ähnlich einer REHA setzt sich diese Arbeit aus verschiedenen Teilbereichen und Komponenten zusammen. Beispielsweise wird in einem fliessenden Prozess der für die Hörverarbeitung des Gehirns spezialisierte Bereich trainiert und konditioniert, während zeitgleich der vorhandene Hörverlust mit speziellen und dezenten Hörsystemen ausgeglichen wird. Und das Ergebnis lässt nicht lange auf sich warten - meist reicht bereits ein Monat Therapie aus, um wieder verstehen zu lernen und auch in geselliger Runde "wieder dabei zu sein".

Indikation für die Gehörtherapie: CPT-Hörverlust >15%

Patienten-Erfahrungsberichte zur Gehörtherapie

 

KOJ Optimierungstraining

KOJ | OPTIMIERUNG

Für erfahrene Hörgeräteträger stellen wir während der KOJ | OPTIMIERUNG ein auf die bereits vorhandenen Hörgeräte abgestimmtes Intensivtraining zusammen. Ziel ist es, mit der bestehenden Hörgeräte-Versorgung das Hörverstehen spürbar und messbar zu steigern. Schritt für Schritt - abgestimmt auf die persönlichen Trainingsfortschritte - wird dabei die Programmierung der Hörgeräte optimiert. So können Betroffene ihre bereits bestehende Hörgeräte-Versorgung langfristiger und mit besserer Leistung verwenden.

Indikation für die Optimierung: Besitz einer "ausreichenden" Hörgeräte-Versorgung

Patienten-Erfahrungsberichte zur Optimierung

  

Die Chancen der KOJ | Gehörtherapie

Die besten Ergebnisse der KOJ | Gehörtherapie lassen sich bei der frühzeitigen Behandlung einer Schwerhörigkeit erzielen. Darum empfehlen wir stets, sich bereits bei den ersten Anzeichen einer Hörminderung durch unsere Gehöranalyse Rat einzuholen. Aber auch bei einer fortgeschrittenen Hörminderung können gute Ergebnisse erreicht werden, es wird jedoch mehr Zeit für die Therapie und den Wiederaufbau des HörVerstehens benötigt.

Bei einem cochleär-bedingtem Tinnitus oder einer Überempfindlichkeit kann die KOJ | Gehörtherapie unserer Erfahrung nach deutlich das Hören und Verstehen verbessern. Die Störung selbst kann in den Hintergrund gebracht werden und dadurch ein „leichteres“ und stressfreieres Hören ermöglichen.

Abgestorbene Haarsinneszellen im Innenohr lassen sich nach heutigem Stand der Wissenschaft und Medizin durch kein Medikament, keine Operation und keine Therapie regenerieren. Allerdings lässt sich der Verlust ihrer Verstärkerfunktion im Regelfall durch die richtige Auswahl an HörTechnik ausgleichen.

Von Geburt an bestehende Hörverluste sowie an Taubheit grenzende Hörverluste sind in ihrer Behandlung anspruchsvoll, aber auch hier können Verbesserungen erzielt werden.

Auch gesundhörende Menschen ohne Hörverlust können ihr Verstehen sowie ihre Aufmerksamkeitslenkung, ihre Konzentration und ihre Gedächtnisleistung trainieren.

Tinnitus und Hörverlust?

Das Klingeln im Ohr ist ein weit verbreitetes Volksleiden: Die Mehrzahl aller Menschen hat Erfahrungen mit Ohrgeräuschen gemacht und circa 10% aller Menschen leiden an einem dauerhaften Tinnitus. Doch Tinnitus ist nicht gleich Tinnitus und für beinahe jeden Betroffenen ist das gehörte Geräusch ein anderes. So viele Arten, wie es von Tinnitus gibt, so viele verschiedene Entstehungsgründe und Behandlungsansätze existieren auch. 

Gross angelegte Studien zeigen einen alarmierenden Zusammenhang von Tinnitus und Hörverlust. Fast 80% aller Tinnitus-Arten und Tinnitus-Fälle stehen im engen Zusammenhang mit Schäden im (inneren) Ohr. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse stellen jedoch klar, dass die Prozesse der Aufrechterhaltung der Tinnitus-Aktivität in der Regel in den Strukturen des Gehirns - und nicht in den Strukturen des Ohres - liegen.

Die Wirkungsweise

Die KOJ | Gehörtherapie basiert auf der Kombination von «Technik für die Ohren» und «Training für das Gehirn». Durch spezielle Messungen bereits am ersten Termin - die Gehöranalyse - lässt sich ein Tinnitus auf der Hörkurve kartieren. Erkennen unsere Gehörspezialisten dabei spezifische Zusammenhänge, können wir durch eine gezielte Auswahl von Hörsystemen in Kombination mit einer besonderen therapeutischen Programmierung den Raum, den der Tinnitus zur Entfaltung hat, verkleinern. 

Die folgende Analogie verdeutlicht dies am einfachsten:

"Wenn man in einem dunklen Zimmer eine Kerze anzündet, 
dann brennt die Flamme hell. Wenn Sie die selbe Kerze draussen, bei Sonnenlicht entzünden, dann können Sie die Flamme nicht mehr erkennen.“ 

Wenn wir Tinnitus den Raum nehmen, wahrgenommen zu werden, dann besteht die Möglichkeit, dass er nicht mehr bemerkt wird und der Betroffene Ruhe und Entspannung finden kann.

Tinnitus KOJ

Die genau auf diesen Effekt abgestimmte Gehörtherapie regt die Hörfilter des Gehirns an, damit diese während der Hörverarbeitung störende Eindrücke effizienter herausfiltern können. Unser Ziel ist, das Betroffene tagsüber nicht mehr - respektive möglichst wenig - durch Tinnitus belastet werden und dabei gleichzeitig besser und entspannter verstehen können. 

Erfahrungsberichte von Tinnitus-Fällen finden Sie unter www.koj-training.ch/Erfahrungsberichte

Wer bietet die Gehörtherapie an?

Andreas Koj

Andreas Koj (1984)
Audiotherapeut (EUHA)
Hörakustik-Meister
Gründer von KOJ | Institut für Gehörtherapie

"Ich bin Andreas Koj, und ich möchte Ihnen meinen Werdegang kurz vorstellen.

Die Digitalisierung der Hörgeräte-Technik brachte um das Jahr 2000 erstaunliche technologische Möglichkeiten hervor. Hörgeräte waren nun nicht mehr analog, sondern konnten digital - also mit dem Computer - programmiert werden. Die Hörgeräte-Industrie entwickelte weltweit immer schneller bessere, kleinere und leistungsfähigere Hörgeräte - doch bei all der ganzen Innovation musste ich erkennen, dass die fortschrittliche Technik alleine nicht ausreichte, um die Ziele und Wünsche der Patienten zu realisieren.

2008 wechselte ich von der klassischen Hörgeräte-Akustik in das experimentelle Arbeitsfeld der therapeutischen Hörakustik. Die Kombination von technischen und therapeutischen Elementen erlaubte eine deutlich bessere Versorgung von hörbeeinträchtigten Menschen. Dies war bereits gut, aber mir immer noch nicht gut genug.

Ende 2012 konzentrierte ich mich auf die Forschung im Bereich Phonetik, Lernentwicklung und Spektralanalysen und gründete 2013 mit zwei Freunden und Partnern dieses Institut. Gemeinsam entwickelte mein Team und ich die «KOJ | Gehörtherapie».

Im Frühjahr 2014 eröffneten wir das erste «KOJ | Institut für Gehörtherapie» in Zürich und bereits im März 2015 das zweite Institut in Zug. Obwohl bereits jetzt schon die Ergebnisse unserer Arbeit für sich sprechen, forschen und entwickeln wir weiter - denn, wir wissen: Verstehen ist leben.“

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Mitarbeiter unseres Institutes werden gezielt ausgesucht und weitergebildet. Sie vereinen eine weitreichende interdisziplinäre Ausbildung mit dem Ziel „mehr“ für unsere Patienten zu erreichen. Wir sind im ständigen Austausch mit regionalen aber auch überregionalen HNO- respektive ORL-Ärzten, Spezialisten im Bereich von Lern- und Konzentrationsförderung, Institutionen der Bereiche ADS wie auch Tinnitus. Auch pflegen wir Kontakte zu industriellen Partnern, damit wir Einblick, aber auch Einfluss im Bereich der Technologie erhalten. 

Die Erkenntnisse aus unserer empirischen Forschung im Bereich der therapeutischen Hörakustik bzw. unsere Arbeitsweise sind zum Patent angemeldet.

Wo und wann kann ich mit der Gehörtherapie beginnen?

Anna Zlonoga

Anna Zlonoga
Administration und Empfang
KOJ | Institut für Gehörtherapie Zürich

Der erste Schritt zum besseren HörVerstehen ist unsere «Gehöranalyse». Hierfür vereinbart Frau Anna Zlonoga mit Ihnen persönlich einen ersten Termin bei uns im Institut:

„Zögern Sie nicht, sondern nutzen Sie Möglichkeit unserer kostenfreien Gehöranalyse, um Ihr HörVerstehen zu überprüfen. Rufen Sie uns einfach unter 044 350 43 43 an und vereinbaren einen ersten persönlichen Termin zur Gehöranalyse. Gerne nehmen wir uns für Sie Zeit und beantworten alle Ihre Fragen.

Wir freuen uns auf Sie!“

Durch die präzisen und völlig schmerzfreien audiologischen Messungen und Tests erhalten Sie Ihre individuellen HörKenndaten, anhand deren wir mit Ihnen gemeinsam einen Therapieplan für Ihre Gehörtherapie erstellen können.

 

 

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